Die etwas anderen Marathonis
Vier mexikanische Kenianer grüßen den Rest der Welt

Die vier Mexikaner/Kenianer konnten leider nicht beim Willifest mit dabei sein.
Deshalb hinterliesen Sie wenigstens einen Gruß an das jüngste Mitglied der Kenianerfamilie.
Hitzeschlacht beim Halbmarathon in Stuttgart

Am Sonntag, dem 22. Juni kam es ist Stuttgart zu einer wahren Hitzeschlacht.
Noch gut gelaunt liefen die weißen Kenianer Bernd, Dieter, Heiko, Heimo, Herbert, Karlheinz, Klaus-Dieter und Siegfried mit Konditionstrainer Martin und Mentaltrainer Werner um 7:30 Uhr in Stuttgart ein. Läuferisch und taktisch von Martin bestens vorbereitet ging es nach den anschließenden Motivationsgesprächen um 9:00 Uhr an den Start. Werner ging hierbei genau auf die Stärken jedes Einzelnen ein. Bis unter die Haarspitzen angespannt, standen die Läufer am Start und warteten auf den erlösenden Startschuss.
Leider fiel dieser (wie im letzten Jahr auch schon) erst eine ¾ Stunde später. Hier half nun die ganze Aufbauarbeit nichts mehr. Durch diese Verzögerung total aus der Konzentration gebracht starteten unsere Kenianer und versuchten zu retten, was noch zu retten war. Die neue Streckenführung und die brütenden Hitze waren weitere Indikatoren dafür, dass die anvisierten Bestzeiten dieses Mal nicht erreicht werden konnten. Die Kenianer verfehlten ihre Bestzeiten trotzdem nur knapp. Glücklicherweise gab es keine größeren Verletzungen bzw. Ausfälle. Lediglich Heiko musste wegen Knie und Sprunggelenksproblemen vorzeitig die Umkleideräume aufsuchen.
Nach diesem enormen Flüssigkeits- und Mineralverlust mussten die Speicher natürlich wieder aufgefüllt werden. Da Bier hierfür das idealste Getränk ist und wir sportliche Ratschläge zu diesem Thema stets berücksichtigen, wurde die Flüssigkeitszufuhr gleich an Ort und Stelle am schon traditionellen Bierstand umgesetzt. Aufgrund der großen Hitze war dies gar nicht so einfach und es musste schon heftig nachgefüllt werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Trotz alledem kamen die 10 Recken gut gelaunt um 17:45 Uhr wieder in Weiher an. Zum Ausklang dieses Wettkampftages wurde noch die eine oder andere Hopfenkaltschale in der FCW- Gaststätte zu sich genommen.
Heimo startet weiter durch!

Am Pfingst- Sonntag, den 1.05.08 lief Heimo kurzentschlossen in Rülzheim einen 10km Wettkampf.
Dass er dieses Jahr in einer glänzenden Verfassung ist wissen wir. Dass er aber eine persönliche Bestzeit nach der anderen raushaut, ist gigantisch. Nach seinem Marathon in Hamburg (Zielzeit 3 Std. 5 Min.) lief er in der Pfalz die 10km in 00:38:17 Std..

Lieber Heimo ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung.


Nun belegt er auch in der 10km-Kenianer-Bestenliste den ersten Platz. Der bisher Führende Frank, betreut derzeit seinem Sohn Willi. Der zweite Kenianernachwuchs, nach Ben Gutekunst, der ein anstrengendes 9 monatiges Konditionatraining hinter sich hat. Zur Zeit ist für Willi erstmal Regeneration angesagt, bevor er wieder mit leichten Lauftraining beginnen kann. Es wird auch von diesen Nachwuchskenianern in naher Zukunft viel zu erwarten sein.

Von Hamburg bis Heidelberg, überall laufen weiße Kenianer!

Am Sonntag, den 27.04.08 liefen Heimo und Klaus-Dieter in Hamburg und Frank, Siegfried, Herbert und Dieter in Heidelberg.

Bei herrlichem Wetter (vielleicht etwas zu warm) gingen die weißen Kenianer an den Start.
In Hamburg fiel um 9:00 Uhr der Startschuss. Über 23.000 Läufer machten sich auf, quer durch und um Hamburg zu laufen. Von Betreuer Heiko (er konnte krankheitshalber nicht starten) bestens eingestellt, waren Heimo und Klaus-Dieter froh, die in langen Trainingsläufen erreichte Kondition endlich im Wettkampf umsetzen zu können.
Heimo ließ es so richtig krachen. Mit 3 Std. 05 Min. lief er eine gigantische Zeit.
Er verbesserte seine PB um ganze 11,5 Minuten !!!!
Klaus-Dieter verpasste seine Halbmarathon- PB und lief den Halbmarathon in 1 Std. 58 Min.

In Heidelberg starteten die 4 weißen Kenianer mit Gastläufer Hansi erst um 9:30 Uhr.
Von der Heidelberger Altstadt ging es über den Neckar den Philosophenweg hoch. Bei Schlierbach ging es wieder über den Neckar zurück um dann am Schloss vorbei wieder in der Altstadt ins Ziel zu laufen. Dabei waren einige Höhenmeter zu überwinden. Hut ab vor allen Läufern, die sich dieser Herausforderung stellen. Frank erreichte nach 1 Std. 37 Min. und Siegfried nach 1 Std. 48 Min. das Ziel. Kurze Zeit später trafen auch Herbert mit 1 Std. 56 Min., Hansi mit 1 Std. 58 Min. und Dieter mit einer Zeit von 2 Std. 04 Min. beim Kräftetanken am Getränkestand ein.

Allen Kenianern einen herzlichen Glückwunsch für diese Leistungen.

Freiburg kann man nur empfehlen!
Bei nicht ganz so tollem Wetter (5 - 9 Grad und Nieselregen) gings am Sonntag um 10:30 Uhr nach Freiburg.
Ziemlich relaxt aber dennoch hoch motiviert kamen wir in Freiburg an. Die zwei Stunden Zeit, die wir noch hatten um die Startunterlagen zu holen und um uns vorzubereiten, vergingen wie im Flug. Nach diversen Toilettengängen, Einreibungen mit Pferdesalbe und allerlei aufmunternden Worten gingen wir an den Start. Heimo konnte es beinah nicht mehr abwarten, bis der Startschuß fiel. Er drängelte sich bis fast zur Spitzengruppe vor, um ja einen guten Start zu erwischen. Das anschließende Ergebnis bestätigte seine derzeit hervoragende Form. Mit 01:23:56 belegte er den 147. Platz im Gesamtklassement (bei ca. 8000 Läufern). Herzlichen Glückwunsch hierzu.
Der Rest der Truppe war ebenfalls hoch zufrieden mit dem Verlauf des Halbmarathons. Die gesteckten Ziele wurden trotz vorangegangener Trainingsausfällen durch Verletzungen, bzw. noch laufendem Trainingsprogramm für den Hamburg Marathon / Heidelberg Halbmarathon alle erreicht.
An der ganzen Strecke waren Musikgruppen plaziert, die zusammen mit den zahlreichen Zuschauern für eine tolle Atmosphäre sorgten.
Das wichtigste war:
Alle sind gesund wieder ins Ziel gekommen.
1.Kenianermeisterschaft 2008 war ein voller Erfolg

Bei herrlichem Wetter und fürs Laufen idealen Bedingungen ging es pünktlich um 15:00 Uhr an den Start. Von den gemeldeten 13 Läufern nahmen letztendlich 11 am Lauf teil. Siegfried, einer der Topläufer für eine Platzierung unter den ersten drei Plätzen, war kurz vor dem Rennen wegen einer Grippe ausgefallen. Auch Hendrik musste aufgrund seiner aufopfernden Unterstützung in Porto, körperlich sichtlich geschwächt, in letzter Minute auf einen Start verzichten.
Die Läufer wurden nach ihren gemeldeten Best-Zeiten in verschiedene Startblöcke eingeteilt. Trotz dieser Einteilung kam es schon in der ersten Kurve zu Behinderungen. Falscher Ehrgeiz hatte wohl den einen oder anderen Läufer veranlasst, sich in einem dem eigenen Leistungsvermögen in keiner Weise entsprechenden Startblock eintragen zu lassen. Dieses Phänomen trifft man immer wieder bei fast allen Großveranstaltungen an. Das Organisationsteam wird versuchen, dies im nächsten Jahr rigoros zu unterbinden. Die Überlegungen gehen bis hin zur Disqualifikation der uneinsichtigen Läufer.
Dennoch konnten sich die Favoriten schon nach kurzer Zeit vom Hauptfeld absetzen. Nachdem es auf den ersten Kilometern noch zur Bildung kleinerer Gruppen kam, zog sich der Läufertross zwischen Kilometer 4 und 5 auseinander. Es kam immer wieder zu interessanten Positionskämpfen, die doch einiges an Kraft kosteten.

















Die beiden Titelaspiranten Frank und Heimo lieferten sich 2/3 der Strecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf der langgezogenen Allee konnte sich Heimo absetzen und bei der Verpflegungsstelle (km 12) einen Vorsprung von über einer Minute herauslaufen. Trotz eines von Frank auf den letzten Kilometern angezogenen Endspurts konnte er Heimos Sieg nicht mehr verhindern.
Anders erging es Armin. Seine Aufholjagd auf Herbert wurde kurz vor dem Ziel noch belohnt. An der letzten Steigung spielte er seine ganze Routine und läuferische Berg-Qualitäten aus. Er zog in unnachahmlicher Art an Herbert vorbei und sicherte sich Platz 5 hinter einem souverän laufenden Achim (Platz 3) und einem doch überraschend starken Karlheinz, der trotz eines kräftezehrenden „Holz-Trainings" den 4. Platz belegte. Herbert belegte zusammen mit Pauline, einem hochbegabten Laufhund, den 6. Platz. Zusammen sind wir stark, dachten sich auch Dieter und Klaus-Dieter. Sie liefen gleichzeitig über die Ziellinie und sicherten sich somit den 7. Platz. Direkt aus einem Höhentraining angereist und aber wohl noch durch die Zeitverschiebung angeschlagen, erreichte Heiko den 9. Platz. Die Plätze der beiden Schlussläufer ließen sich Lothar und Bernd nicht mehr nehmen. Hierbei gehört Bernd für seine Leistung mit dem „Kämpfer-Orden am Bande" ausgezeichnet. Er ging mit einem gebrochenen Zeh an den Start und blieb trotzdem noch unter 1 Std. 30 Min.
Hut ab.
Nach dem Lauf und einer kurzen Verschnaufpause ging es in die zweite Disziplin an diesem Tag, dem „gemütlichen Beisammensein". Auch hier wurde eine gehörige Portion an Kondition abverlangt. Doch auch in diesem Fall macht sich jahrelanges Training bezahlt. War das Feld beim gemeinsamen Würstchenessen und anschließendem Sportschau ansehen noch dicht beieinander, kam es im Anschluss an die Siegerehrung schon zu ersten Ausfällen. Mit zunehmender Dauer konnte man feststellen, dass der ein oder andere erhebliche Schwächen in Kenianermehrkampf hat. Laufen, Essen, Trinken und Feiern sind Disziplinen, die in Kombination dem Körper einiges mehr abverlangen. Nach 13 Std. (seit dem Startschuss um 15:00 Uhr) konnten Armin, Dieter, Siegfried und Lothar ihre ganze Erfahrung ausspielen und das komplette Starterfeld hinter sich lassen. Gemeinsam schritten sie über die Ziellinie und setzten somit einen glanzvollen Schlussstrich unter eine gelungene Veranstaltung.